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Dahoim in Lautrach

 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

 

Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

 

Hohe Bordsteinkanten sind alltägliche Hindernisse für Menschen, die mit einer Gehhilfe, Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs sind. In der Gemeinde Lautrach wurden deshalb an 19 Stellen die Borde abgeflacht und vereinfachen nun den Weg durch die Gemeindevon links: Beppo Haller, Bürgermeister Reinhard Dorn, York Pelz und Elke Rauh. Bürgermeister Reinhard Dorn hat in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das Quartierskonzept „Dahoim in Lautrach“ erarbeitet. Es hat zum Ziel, dass den Menschen auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinde möglich ist. Diese Baumaßnahme ist ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der Mobilität aller Gemeindemitglieder. Über die vielen positiven Rückmeldungen freuen sich auch Einrichtungsleiter Regens Wagner Beppo Haller, York Pelz und Quartiersmanagerin Elke Rauh, die gemeinsam zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Das Projekt „Dahoim in Lautrach“ wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

 

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Niederschriften der Arbeitskreise:

 

1. Treffen am 19.12.2014 -Ortsbegehung

2. Treffen am 02. März 2015 - Soziale Angebote

2. Treffen am 02. März 2015 - Ortsbegehung

2. Treffen am 20. Mai  2015 - Ortsbegehung

2. Treffen am 20. Mai 2015 - Soziale Angebote

3. Treffen am 23. Oktober 2015 - Soziale Angebote / Ortsbegehung

4. Treffen der Arbeitskreise für Dahoim in Lautrach am 27.01.2016

5. Treffen der Arbeitskreise für Dahoim in Lautrach am 27.04.2016

6. Treffen der Arbeitskreise für Dahoim in Lautrach am 20.07.2016

7. Treffen der Arbeitskreise für Dahoim in Lautrach am 27.10.2016

Fragebogen zum 6. Treffen der Arbeitskreise für Dahoim in Lautrach am 20.07.2016

Niederschrift zum 8. Runden Tisch der Seniorenarbeit am 26.01.2017

Niederschrift zum 9. Runden Tisch der Seniorenarbeit am 11.05.2017

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Angeleitetes Kneippen am Lautracher Wassertretbecken

 

Am Samstag, 01.07.2017 traf sich eine interessierte Gruppe am Lautracher Wassertretbecken, um von der seit 1999 praktizierenden Heilpraktikerin Frau Baer aus Ottmannshofen zu erfahren, wie gesundheitsfördernd Wasseranwendungen sein können und was jeder dabei beachten sollte.

Ein wichtiger Grundsatz lautet: Die mildeste Anwendung, die zum Ziel führt, ist die Beste.

Es geht immer um relativ kurze Temperaturreize für den Körper, die bei regelmäßiger Anwendung positiv auf den ganzen Organismus wirken. So reichen 3 Runden im Wassertretbecken für einen gesundheitsfördernden Effekt völlig aus. Wer empfindlich ist, kann die Runden reduzieren. Wichtig ist, dass man nicht schon frierend ins Tretbecken steigt und dabei immer auf sein Wohlbefinden achtet.

Alle Teilnehmer/innen konnten dann beim sogenannten Storchengang im Wassertretbecken die wohltuenden Reize des Kneippens ganz bewusst erleben.

Frau Baer gab ergänzende Tipps für Wasseranwendungen, die jeder zu Hause mit einfachen Mitteln umsetzen kann.

Die Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp beruht auf insgesamt 5 Säulen. Neben der Wassertherapie gehören die Bereiche Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und eine bewusste Lebensordnung dazu.

So gab Frau Baer weitere Impulse zu diesen Bereichen und machte zum Beispiel auf die Pflanze Mädesüß, die am Wassertretbecken wächst und deren Wirkung aufmerksam.

Jeder solle mal in seiner unmittelbaren Umgebung schauen, was die Natur bietet.

Oft findet man dort genau die Pflanzen, die man gerade für seine eigene Gesundheit benötigt. Sie stellte auch die besondere Bedeutung der Ernährung heraus und befürwortet den alten Grundsatz: morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.

Frau Baer wies ergänzend auf die vielfältigen öffentlichen Angebote des Kneippvereins Leutkirch hin, die unter www.kneipp-verein-leutkirch.de nachzulesen sind. An diesem Nachmittag konnten wir alle wertvolle, praxisnahe Tipps mit nach Hause nehmen, die die Referentin anschaulich und lebendig vermittelte. Es wurde deutlich, wie viel jeder selbst zur persönlichen Gesundheit mit einfachen Mitteln und Grundregeln beitragen kann.

Ein besonderer Dank geht an die Gemeinde Lautrach, die das Honorar für Frau Baer übernommen hat, so dass die Veranstaltung für die Teilnehmer/innen kostenfrei war.

Als Stellvertreterin der Gemeinde nahm Frau Klenovsky teil.

 

 

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Geschichtliche Zeitreise

 

Zu einer geschichtlichen Zeitreise trafen sich am Samstag, 6. Mai, Interessierte aus Lautrach und den Nachbargemeinden. Im 14. Jahrhundert gab es im Ort eine nicht gemauerte Gerichtsstätte. Damit dieser besondere Ort nicht in Vergessenheit gerät, stiftete Dr. Otto Merkt eine Steinplatte mit der Inschrift „Hier stand einst Stock und Galgen der Herrschaft Lautrach.“ Dr. Otto Merkt war von 1919 bis 1942 Bürgermeister von Kempten.

Die Steinplatte war stark verwittert und die Inschrift ist im Laufe der letzten Jahrzehnte unleserlich geworden. Die alte Platte wurde nun ausgetauscht und ist nun wieder gut lesbar.

Anlässlich der Erneuerung der Steinplatte berichtet Herr Werner Brüchle über die Entwicklung des Ortes. Der Ort Lautrach kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Urkundlich wird Lautrach im Jahre 840 das erste Mal genannt. In den vergangenen Jahrhunderten veränderten sich die Strukturen der Gesellschaft. Diese Zusammenhänge stellt Herr Werner Brüchle am Beispiel Lautrach dar. Er spannt dabei einen Bogen von der Entstehung des Illertals bis in die heutige Zeit. Zur Veranschaulichung hat Herr Brüchle die einzelnen Entwicklungsphasen anhand von Übersichtskarten dargestellt. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Quartierskonzeptes „Dahoim in Lautrach“ statt. Herzlichen Dank an das Managementcentrum für die Bereitstellung der Bestuhlung und der Pinnwände.

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Geschwindigkeitsänderung in der Osterrieder Straße durch Bürgerbeteiligung

 

Als Gewinn für viele Bürger und Bürgerinnen erweist sich die Umsetzung des Quartierskonzeptes in der Gemeinde Lautrach:

Schon seit längerer Zeit sorgt die Verkehrssituation in einer Straße in der Gemeinde für Unmut.

Die Osterrieder Straße ist eine vielfältig genutzte Straße. Sie verbindet die Gemeinden Lautrach und Aichstetten, den Ortskern mit den Sportanlagen und Wohnräume von Regens-Wagner mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Die Straße wird von Fahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern genutzt. Immer wieder kam es dabei zu gegenseitigen Behinderungen. Deshalb ist die Gemeinde Lautrach auf der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit zur Verbesserung der Verkehrssituation. Die Abtrennung eines Fußgängerbereiches gestaltet sich dabei sehr schwierig. Kürzlich erfolgte eine Änderung der Straßenverkehrsordnung. Auf Grund dieser neuen Regelung ist es möglich, zwischen dem Bereich Einmündung Illerstraße bis Aichstetter Straße, die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf 30 km/h zu reduzieren. Dadurch erhalten Fußgänger und Radfahrer zusätzliche Sicherheit. Um auf die neue Verkehrssituation hinzuweisen, werden zu den neuen Verkehrsschildern später auch Piktogramme auf die Fahrbahn angebracht.

Die Erhöhung der Fußgängersicherheit wird im Rahmen des Quartierskonzeptes „Dahoim in Lautrach“ begleitet. Bereits vor 3 Jahren hat sich der Gemeinderat mit Bürgermeister Reinhard Dorn als Ziel gesetzt, das Dorf auf den Aspekt der zunehmend älter werdenden Bevölkerung vorzubereiten. Ziel ist es, dass alle Bürger auch bei zunehmenden Unterstützungsbedarf möglichst lange in Ihrem vertrauten Umfeld wohnen bleiben können. In einer Ortsbegehung, zu der alle Bürger und Bürgerinnen eingeladen waren, wurden Mängel erfasst und Maßnahmen im Anschluss dazu herausgearbeitet. So wurden bereits Bordsteine zur besseren Begehbarkeit an prägnanten Stellen abgeflacht, zusätzliche Ruhebänke aufgestellt und Stolperfallen konsequent beseitigt werden. „Schon heute können die Bürger der Gemeinde Weichen stellen, dass sie auch im Alter gut in Lautrach leben können“, berichtet Dorn.

Eine Besonderheit liegt in der Bürgerbeteiligung an allen Prozessen. Alle Gemeindemitglieder sind ausdrücklich zur Mitwirkung an Verbesserungsmöglichkeiten eingeladen. Als Ansprechpartner und Projektkoordination wurde Quartiersmanagerin Elke Rauh von der Gemeinde eingestellt. Die Erarbeitung und Umsetzung des Quartierskonzeptes „Dahoim in Lautrach“ wird vom Bayerischen Sozialministerium in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt gefördert und begleitet.

 

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Fragebogen zur Bedarfserhebung für eine Nachbarschaftshilfe

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

wir senden Ihnen einen Fragebogen um zu sehen, ob es in der Gemeinde Lautrach Bedarf an einer nachbarschaftlichen Hilfeleistung gibt. Es geht um Hilfsdienste wie kleinere Arbeiten im Haus und Garten, Einkäufe erledigen, Unterstützung beim Schriftverkehr oder bei Behördengängen, Besuchs- und Fahrdienste.

 

Ziel der Nachbarschaftshilfe soll sein, in der Gemeinde Lautrach füreinander da zu sein, Generationen zusammenzubringen, sich zu engagieren und ein Miteinander aller Bürger zu erhalten und zu pflegen und das Leben hilfsbedürftiger Personen durch vielfältige Hilfeleistungen zu erleichtern. Dazu suchen wir auch Mitbürger, die die Möglichkeit und Freude daran haben, sich bürgerschaftlich zu engagieren und dadurch das Miteinander der Bürger zu erhalten und zu pflegen.

 

Dazu benötigen wir möglichst viele Rückmeldungen. Deshalb bitten wir Sie, sich die Zeit zu nehmen und den Fragebogen auszufüllen und zurück ans Rathaus zu geben. Falls Sie Beratung dazu möchten, melden Sie sich bei Elke Rauh zu den Sprechzeiten im Rathaus. Gerne komme ich auch direkt zu Ihnen nach Hause oder hole den Bogen bei Ihnen ab. Diese Umfrage ist lediglich eine unverbindliche Bedarfsermittlung. Mit der Rücksendung kommen auf Sie keinerlei Verpflichtungen zu. Auch werden wir Ihre Angaben streng vertraulich und ausschließlich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe behandeln. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Projekt „Nachbarschaftshilfe“ durch Ihre Teilnahme bei der Bedarfsermittlung unterstützen.

 

Fragebogen

 

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Der neue Wegweiser für Senioren

 

Wegweiser

 

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Dahoim in Lautrach - Ein gemeinsames Filmerlebnis

 

Am Donnerstag, 24.11.16 fand in einer überschaubFilmabendaren Runde der kurzweilige Filmabend im Rahmen des Projekts Dahoim in Lautrachim Gasthaus Rössle statt, zu dem als Moderator Herr Appelt von den Landesmediendiensten Bayern aus München dazu kam. Bei diesem moderierten Filmgespräch handelt es sich um ein besonderes Angebot, welches vom bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert wird.

 

Der französische Film gefiel allen Zuschauern gleichermaßen gut, weil er lebendig anhand einer Familiengeschichte erzählte, wie es gelingen kann, dass sich verschiedene Lebenswelten von Jung und Alt annähern und bereichern.

Zum Inhalt: Die 3 Enkelkinder aus Paris ssen ihre Sommerferien bei den kaum bekannten Großeltern auf dem Land in Südfrankreich verbringen, weil sich ihre Eltern gerade in einer Ehekrise befinden und mit sich selbst beschäftigt sind. Erst sieht alles nach öden und langweiligen Ferien aus, die Kinder fühlen sich abgeschoben und der Großvater scheint alles andere als begeistert über den unverhofften Besuch. Aber in 8

Wochen kann eben auch viel passieren, und die fhliche und unkomplizierte Lebensart auf dem Land tgt ihr Übriges zu einer unvergesslichen Zeit bei. Die „Zutaten“, die in dem Film ein gutes Miteinander entstehen lassen, heißen unter anderem Interesse, Offenheit und Verständnis.Dem Jüngsten aus der Familie gelingt es als erstes auf seine einfühlsame Art, den Opa für sich zu gewinnen und das Eis zu brechen. Beim Abschied seiner Enkel bedankt sich der Großvater für diesen wunderbaren Sommer.

 

Jeder hat aufgrund seiner Erfahrungen eine eigene Wahrnehmung beim Zuschauen, und so ergab sich nach dem Film eine interessante Gesprächsrunde über den Inhalt unter der Leitung von Herrn Appelt.Auch die Landschaftsbilder aus der Camargue und die Musiktitel aus den 1960- igerJahren weckten bei dem einen oder anderen scne Erinnerungen. Wie im Film so auch im realen Leben benötigen Dinge Zeit, um sich zu entwickeln. Der kleine Besucherkreis war sich daber einig, dass es ein gelungener und anregender Abend war und kann sich gut vorstellen, wenn es eine weitere Filmvorführung gibt, wieder zu kommen und dafür zu werben.

 

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1. Bürgernachmittag „Lebendige Geschichte von Lautrach“

 

Bericht 1. Bürgernachmittag

 

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