Senioren & Soziales

"Dahoim in Lautrach" - das Generationenprojekt

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unsere Gemeinde ist mehr als ein Wohnort. Das Dorf ist das persönliche Wohnumfeld, in dem Menschen ihr tägliches Leben gestalten, sich versorgen und ihre soziale Kontakte pflegen.

 

Vor allem Senioren fühlen sich wohl in Ihrer Heimat und wollen so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung leben. Diesen Wunsch nehmen wir sehr ernst, deshalb sind wir dabei, in unserer Gemeinde die örtlichen Lebensbedingungen weiterzuentwickeln und neue Strukturen zu schaffen, die dies möglich machen.

 

Nicht nur der demographische Wandel, auch die zunehmende Vereinzelung aufgrund der berufsbedingten Ortswechsel erfordern neue Formen des Miteinander jenseits des familiären Rahmens.

Seit 2015 ist unsere Gemeinde Teil der Quartiersentwicklung, einem Projekt des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts des Landkreises Unterallgäu. Das Projekt „Dahoim in Lautrach“ lebt von der Initiative der Bürgerinnen und Bürger, die ihre Ideen einbringen und sich in Arbeitsgruppen engagieren und damit das Gemeinwesen am Ort mitgestalten.

 

Mit der Koordination des Projekts ist seit 2016 Elke Rauh, Fachwirtin im Gesundheit und Sozialwesen betraut.

Sie hält die Fäden in der Hand, koordiniert und moderiert die Arbeitskreise, begleitet entstehende Angebote und vernetzt die Akteure im Dorf.

Kontakt:

 

Sprechzeiten im Rathaus:

Di. 8.00-12.00 und Do.16.00-18.00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kontakt per Telefon unter der Nummer 08394/239 oder .

 

Zur Bündelung der vielfältigen Aufgaben sind weiterhin zwei Seniorenbeauftragte bestellt.

 

von links: 1. Bgm. Reinhard Dorn, Seniorenbeauftragte Christiane Klenovsky, Quartiersmanagerin Elke Rauh, Seniorenbeauftragter Martin Röder

 

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Den Kontakt und weitere Angebote der Gemeinde können Sie unserer Broschüre Wissenwertes für Senioren entnehmen.

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AKTUELLES

 

 

Nachbarschaftshilfe "Dahoim in Lautrach"

 

Der Flyer zur Nachbarschaftshilfe kann Hier heruntergeladen werden.

 

Die Nachbarschaftshilfe „Dahoim in Lautrach“ möchte Sie auch während der Zeit von Corona unterstützen.

Bleiben Sie wenn möglich Zuhause. Dies ist derzeit die wichtigste Verhaltensregel. Damit dies Ihnen möglich ist, bieten wir in Zusammenarbeit mit dem CAP-Markt Lautrach einen Lieferservice an. Sie bestellen Ihre Ware direkt im CAP Markt unter der Telefonnummer 08394/518 und die Nachbarschaftshilfe liefert diese Ihnen direkt nach Hause. Die Übergabe erfolgt selbstverständlich kontaktlos, die Bezahlung erfolgt bei Erhalt der Ware in bar.
Falls es einen Artikel im Sortiment nicht gibt, besorgen wir diesen. Markenwünsche sind dabei nicht möglich.
Zusätzlich bieten wir Ihnen an, Sie regelmäßig persönlich anzurufen. Zum Informationsaustausch und zum gemeinsamen Gespräch.
Wenn Sie einen Hund haben, gehen wir mit ihm spazieren.
Sie erreichen die Nachbarschaftshilfe unter 0 15 20/9 70 18 64. Bitte sprechen Sie auch auf den Anrufbeantworter, er wird regelmäßig abgehört und wir rufen dann schnellstmöglich zurück. Oder schreiben Sie eine Nachricht an .
Bitte scheuen Sie sich nicht, sich bei uns zu melden. Es warten viele hilfsbereite Lautrach auf Ihren Anruf.

Weitere Antworten auf Fragen zum Corona Virus erhalten Sie auf der Seite des Landratsamtes. Als Erster Ansprechpartner zur persönlichen Beratung gibt es zusätzlich das Bürgertelefon. Es ist werktags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie am Wochenende von 12 bis 15 Uhr besetzt und ist unter der Telefonnummer 08261/ 995-406 zu erreichen.

 

 

 

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Auszeichnung für vorbildhafte Seniorenprojekte 2017

 

Bereits im August hat sich eine Arbeitsgruppe von „Dahoim in Lautrach“ für den Förderpreis für vorbildliche Seniorenprojekte im Landkreis Unterallgäu beworben.

 

Im September erreichte uns die tolle Nachricht, dass unser Projekt „Spurensuche“ von einer unabhängigen Juri, bestehend aus Kreisräten und Fachleuten, große Beachtung erfahren hat. Es wurde unter die ersten drei Plätze gewählt. Die genaue Platzierung allerdings erfuhren wir erst an der Preisverleihung im Landratsamt.

 

Am 21. November war es dann soweit. Damit möglichst viele Lautracher mitkommen können, wurde von der Gemeinde ein Bus angemietet.

 

Im Landratsamt begrüßte Landrat Weirather die Gäste. Alle eingereichten Projekte verbessern nach seinen Worten die Lebensbedingungen für ältere Menschen und tragen dazu bei, dass diese auch bei Hilfebedarf im eigenen Zuhause wohnen bleiben können.

 

Im Anschluss stimmte mit einleitenden Worten und Bildern Seniorenkonzept-Koordinator Hubert Plepla auf die Bedeutung der altersgerechten Gestaltung der Gemeinden ein. Der Landkreis Unterallgäu habe einen „sehr fruchtbaren Nährboden“ für eine gute Seniorenarbeit, lobte Renate Reyer-Gellert von der Landesseniorenvertretung Bayern (LSVB).

Während des Festaktes erhöhte sich die Spannung der Lautracher, mit welchem Platz die Idee der „Spurensuche“ nun anerkannt wurde.Förderpreis

 

Zur großen Freude hat des Projekt den 2. Platz belegt. Dieser ist mit einer Urkunde und einem Geldpreis in Höhe von 2000 € verbunden.

 

Während des Festaktes durften alle Gewinner Ihr Projekt der Öffentlichkeit vorstellen. Stellvertretend für die Projektteilnehmer präsentierte Quartiersmanagerin Elke Rauh allen Anwesenden die „Spurensuche“. Inhalte des Projektes sind die Idee des Flyer „Spurensuche“, der Bürgermittag „Kindheit und Jugend in Lautrach“, die Erneuerung des Erinnerungssteines am ehemaligen Standortes der Rechtsprechung, die „Geschichtliche Zeitreise“, der alte Fußweg „Bachtels Wald“ und die Digitalisierung des „Lautrach Films 1958“ samt Filmabend. Der Erfolg des Projektes beruht auf das vielfältige Engagement der Gemeindemitglieder und deren aktiven Mitwirkung, von der Idee bis zur Umsetzung. Frau Rauh bedankt sich auch für die kontinuierliche und unkomplizierte Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde.

Mit dem ersten Platz wurde der „Dorf- Treff“ in Wolfertschwenden und mit dem dritten Platz der Seniorenverein Heimertingen ausgezeichnet. In der Gemeindeentwicklung gibt es keine Konkurrenz. Die unterschiedlichen Akteure tauschen ihre Erfahrungen aus und unterstützen sich fachlich gegenseitig. Ganz in diesem Sinne ist Lautrach gemeinsam mit der Gemeinde Wolfertschwenden mit dem Bus nach Mindelheim angereist.