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Aktuelle Termine

 

 

  • 12.12.2017 Kath. Frauenbund und Seniorenclub Adventsfeier im Gromerhof 14.00 Uhr
  • 17.12.2017 Musikkapelle Weihnachtskonzert 20.00 Uhr in der Festhalle in Aitrach

 

 

 

Illerfähre über die Wintermonate kein Betrieb

 

Krabbelgruppe Dienstag und Donnerstag von 9.30 - 11.30 Uhr im Pfarrsaal in Illerbeuren.

Seniorennachmittag jeden 2. Dienstag im Monat 14.00 Uhr im Pfarrsaal in Illerbeuren

 

Aus dem Gemeinderat Kronburg

Zu Beginn der Sitzung wurde über die Erweiterung der Tagesordnung abgestimmt. Es lag der Antrag eines Gemeinderatsmitgliedes zur nochmaligen Besprechung der verschiedenen Varianten beim neuen Baugebiet „Im Hopfengarten II“ vor. Der Antrag wurde mit 7:5 abgelehnt.

Herr Rehmann und Frau Haury vom Planungsbüro Sieber stellten anschließend den Bebauungsplanentwurf zum neuen Baugebiet vor. In den meisten Punkten wurde dieser vom letzten Baugebiet „An der historischen Eisenbahnbrücke“ übernommen. Die verschiedenen Punkte wurden intensiv diskutiert und über einige gesondert abgestimmt. Grundlage für die Erstellung eines Bebauungsplanes sind beispielsweise Städtebauliche Entwürfe, Besprechungen und Stellungnahmen der angeschriebenen Behörden. Dieses Baugebiet ist ein allgemeines Wohngebiet. Bei der Einzelhausbebauung sind maximal 3 Wohneinheiten erlaubt. Dazu müssen bei zwei Wohneinheiten jeweils zwei und der dritten Wohneinheit 1 Stellplatz nachgewiesen werden. Dabei wird der Platz hinter der Garage nicht als Stellfläche anerkannt. Dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst. Bei den zwei Mehrfamilienhäusern sind maximal 8 Wohneinheiten erlaubt. Beschluss hierzu 11:2. Zusätzlich müssen bei dieser Bebauung für 6 Wohneinheiten jeweils zwei und die zwei weiteren jeweils 1 Stellplatz nachgewiesen werden. Dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst. Ebenfalls einstimmig wurden Birken – Erlen und Haselgehölze aus der Pflanzliste gestrichen. Über die zulässigen Dachformen wurde ausgiebig diskutiert und wie folgt abgestimmt: Satteldach 13:0, Walmdach 13:0, Pultdach 8:5, Flachdach 0:13 und Tonnendach 0:13. Eine Begrünung der Dächer wurde ebenfalls einstimmig abgelehnt. Die zulässige Dachneigung liegt beim Satteldach bei 22-42° und den übrigen Dachformen bei 12 -28°. Einfriedungen (Zäune) wurden mit 12:1 Stimme bis zu 1,20m erlaubt und müssen sich an der Straßenoberkante und dem Gelände orientieren. Angrenzend an öffentliche Flächen sind keine Thuja oder Fichtenhecken erlaubt.

Anschließend wurde der Billigungs- und Auslegungsbeschluss einstimmig gefasst.

Herr Widler und Herr Plener vom Ingenieurbüro Fassnacht stellten danach die Erschließungsplanung vor. Grundlage hierfür waren Kataster, Grundlagenvermessung und der Bebauungsplan. Es fanden 4 Schürfungen zur Bodengrunduntersuchung statt, bei denen festgestellt wurde, dass die Versickerungsmöglichkeiten nahezu ideal sind. Des Weiteren stellte er den Straßenverlauf und die Straßenhöhe vor. Diese wurde angeglichen an das Eichwäldele und die Anton-Hohl-Straße und hat eine Breite von 5,50m. Das Schmutzwasser wird in den Mischwasserkanal eingeleitet. Vom Eichwäldele aus gibt es bereits eine Vorstreckung ins neue Baugebiet. Eine Entwässerung der Keller ist im freien Gefälle nicht möglich. Die Versickerung von Niederschlagswasser erfolgt auf den Privatgrundstücken. Vorgesehen sind im öffentlichen Grund sieben Versickerungsbereiche. Die berechneten Kosten für den Straßenbau liegen bei 280.000.-€, die Versickerungsanlage bei 45.000.-€ und die Schmutzwasserkanalisation bei 68.000.-€. Noch nicht beinhaltet sind Kosten für Wasserversorgung, Beleuchtung, Telekom, Strom, Vermessungen und Baunebenkosten. Der Entwurfsplan wird 2017 fertiggestellt. Ausführungsplanung und Ausschreibung sind für März 2018 und Wertung und Vergabe für April-Mai 2018 vorgesehen. Mit einer Fertigstellung kann dann im Oktober 2018 gerechnet werden.

Im Anschluss daran wurde der Bebauungsplan für das angrenzende Gebiet „Im Briel“, das sich in Privatbesitz befindet, vorgestellt. Dabei sind insgesamt drei Baugrundstücke festgesetzt. Für einen der drei Bauplätze ist eine Doppelhausbebauung vorgesehen. Die Zahl der festgeschriebenen Stellplätze beträgt jeweils 2 Stellplätze. Für die beiden Einzelhäuser sind 3 Wohneinheiten erlaubt. Die Zahl der Stellplätze beträgt für die ersten beiden Wohneinheiten jeweils 2 und die dritte 1 Stellplatz. Im Gegensatz zum anderen Baugebiet ist hier eine Regenwasserversickerung auf den Privatgrundstücken nicht möglich. Deshalb gab es große Diskussion um die erlaubten Dachformen und die Begrünung der Dächer. Frau Dangel erläuterte dem Gemeinderat die Vorzüge und den Aufbau einer solchen Begrünung, die beispielsweise viel Wasser aufnehmen könnte, das dann nicht mehr zur Iller geleitet werden muss. Nach ausführlicher Debatte wurde mit 8:5 Stimmen sowohl ein Tonnendach als auch die Begrünung der Dächer abgelehnt. Im Übrigen sind die Vorgaben dieses Bebauungsplans identisch mit dem anderen. Es wurde ebenfalls ein Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst.

Die Erschließungsplanung lag dem Gemeinderat noch nicht vor und wird bei der nächsten Sitzung behandelt.

Einem Antrag auf Nutzungsänderung von einem bestehenden Lagerraum zu einem Tattoo-Studio in Unterbinnwang wurde zugestimmt. Der Antrag wird zur weiteren Genehmigung mit dem Vermerk, dass mindestens ein Stellplatz gefordert ans Landratsamt, weitergeleitet.

Der Zuschussbescheid für die Breitbandversorgung ist bei der Gemeinde eingegangen. Somit steht einem Baubeginn nichts mehr im Weg. Wann die Telekom mit den Arbeiten beginnt, ist nicht bekannt.

Die Punkte 6-9 der Tagesordnung und der nicht öffentliche Teil wurden aufgrund der bereits vier Stunden andauernden Beratung auf die nächste Sitzung verschoben.