
Die Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes testet an diesem Tag in Zusammenarbeit mit der integrierten Leitstelle Donau-Iller und mehreren Gemeinden die Warnung der Bevölkerung mittels Sirenen.
Geplant ist, dass um 11 Uhr die Sirenen in Kirchhaslach, Türkheim, Wiedergeltingen, Amberg, Böhen, Hawangen, Ottobeuren, Legau, Bad Grönenbach, Egg an der Günz, Winterrieden, Lautrach, Woringen, Niederrieden, Boos, Lauben, Erkheim, Markt Wald, Wolfertschwenden und Dirlewang ertönen.
Die Sirenen in diesen Gemeinden wurden von der Taktisch-Technischen Betriebsstelle (TTB) des Landkreises auf die digitale Alarmierung umgestellt. Das bedeutet, dass die Sirenen nun digital aktiviert und zur Warnung der Bevölkerung genutzt werden können. Bislang konnten die Sirenen im Unterallgäu nur den Ton zur Alamierung der Feuerwehr ausgeben. Die nun umgerüsteten Sirenen können auch den Ton zur Warnung der Bevölkerung vor Gefahren erklingen lassen.
Das Signal zur Alarmierung der Feuerwehr ist ein dreimal in der Höhe gleichbleibender Ton von je zwölf Sekunden Dauer mit je zwölf Sekunden Pause zwischen den Tönen. Beim Signal zur Bevölkerungswarnung handelt es sich um einen auf- und abschwellenden Heulton, der eine Minute lang anhält. Wenn dieser Heulton ertönt, bedeutet das, dass die Bevölkerung auf Durchsagen im Rundfunk achten soll.
Der Heulton soll am Warntag um 11 Uhr zu hören sein. Um 11:30 Uhr soll dann ein einminütiger Dauerton Entwarnung geben. Getestet werden in den oben genannten Gemeinden insgesamt 73 Sirenen.
Im Gegensatz zum letztjährigen bundesweiten Warntag sind keine Abfragen an die jeweiligen Gemeinden vorgesehen. Sie müssen also beim landesweitern Warntag nichts unternehmen.