Unser weitläufiges Marktgemeindegebiet blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die unsere Gemeinschaft prägt und uns stolz macht. Mit der zugehörigen Gemeinde Maria Steinbach und den 52 Weilern verbinden sich Tradition und Moderne auf harmonische Weise. In Legau finden Sie vielfältige Freizeitaktivitäten, sei es beim Wandern in der Natur, Radfahren auf gut ausgebauten Wegen oder beim Besuch unserer kulturellen Veranstaltungen.
Für Familien und Kinder gibt es zahlreiche Spielplätze und Freizeitangebote, die für Spaß und Erholung sorgen. Auch in puncto Bildung bieten wir Ihnen vielfältige Möglichkeiten: Von Kindergärten über Schulen bis hin zu Weiterbildungsangeboten – hier ist für jeden etwas dabei. Wir laden Sie herzlich ein, unsere schöne Gemeinde zu entdecken, die Geschichte zu erleben und die vielfältigen Angebote zu genießen.
Unsere Sehenswürdigkeiten, Freizeitmöglichkeiten und mehr für Sie!
Unsere Bürgermeister und Gemeinderäte setzen sich engagiert für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Sie sind Ansprechpartner vor Ort und stehen für eine offene, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam sorgen Bürgermeister und Gemeinderäte dafür, dass Legau eine lebendige, lebenswerte Gemeinde bleibt, in der sich Menschen wohlfühlen und die Zukunft aktiv gestaltet wird.
Die Gemeinderäte sind die gewählten Vertreter der Bürgerinnen und Bürger in Legau. Sie beraten und entscheiden über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde, wie zum Beispiel die Haushaltsplanung, Bauvorhaben, Infrastruktur oder soziale Projekte. Wir freuen uns, wenn Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Zögern Sie nicht, Kontakt aufzunehmen – wir sind für Sie da.
Die Geschichte Legaus reicht weit zurück - und erzählt von Wandel, Wachstum und Zusammenhalt. Bereits im 6. Jahrhundert vor Christus siedelten Kelten im Gebiet des heutigen Legau. Später, um das Jahr 157 nach Christus, kamen die Römer ins Illertal. Im 3. Jahrhundert folgten die Alemannen, die das Land prägten. Im Mittelalter wurde Legau Teil verschiedener Herrschaften und war stets eine lebendige Gemeinde, die sich den Herausforderungen ihrer Zeit stellte. Die Menschen bauten ihre Häuser, pflegten ihre Traditionen und sorgten für das Zusammenleben in der Gemeinschaft.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Legau weiter. Es wurde immer stärker in die regionale Verwaltung eingebunden und profitierte von Infrastruktur und wirtschaftlichem Wachstum. Die Gemeinde wuchs, und mit ihr die Möglichkeiten für die Menschen vor Ort. Heute ist Legau eine lebendige Gemeinde, die auf eine lange Geschichte zurückblickt. Sie ist geprägt von Gemeinschaftssinn, Tradition und dem Wunsch, gemeinsam für die Zukunft zu wachsen – für Mensch und Region.
Die eigentliche Gründung Legaus wird ins 8. Jahrhundert datiert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1275 - damals noch unter dem Namen "Legowe". Ein bedeutender Meilenstein folgte 1455, als Kaiser Friedrich III. dem Ort das Marktrecht verlieh.
Die Jahrhunderte danach waren geprägt von schwierigen Zeiten: Der Bauernkrieg, der Dreißigjährige Krieg, die Pest und weitere Schicksalsschläge trafen Legau hart. Doch der Ort bewies Stärke. Nach der Not kam neuer Aufschwung: Die Bautätigkeit nahm zu, das Gemeindeleben blühte wieder auf. 1838 erhielt Legau das Wappen, das auch heute noch geführt wird.
Seit der Gebietsreform im Jahr 1972 gehört Legau zum Landkreis Unterallgäu. Mit der Gründung der Verwaltungsgemeinschaft Illerwinkel im Jahr 1978 wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen - gemeinschaftlich, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert.
Legau ist nicht nur ein Ort - es ist eine lebendige Gemeinschaft aus insgesamt 52 Weilern und Ortsteilen. Viele dieser Weiler waren über Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägt. Die Höfe in den Weilern waren das Rückgrat der Versorgung und des dörflichen Lebens. Während in den Weilern vor allem die Landwirtschaft im Mittelpunkt stand, entwickelte sich das Leben im Ortskern vielfältig weiter.
Schon früh entstanden hier zahlreiche Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe - vom Textilgeschäft über Schneidereien bis hin zu einer Tierarztpraxis, einer Polizeistation und mehreren Bäckereien.Einige Betriebe prägen das Ortsbild bis heute - zum Beispiel die Gärtnerei Gabler, die seit 1919 besteht, oder die KFZ-Werkstatt Kletwig, gegründet im Jahr 1958.
Auch der Standort des ehemaligen Milchwerks wurde weiter genutzt - heute hat dort das Naturkostunternehmen Rapunzel seinen Sitz. So zeigt sich Legau als gewachsene Gemeinde mit einer starken Verbindung zwischen Tradition und Entwicklung - vielfältig, bodenständig und zukunftsorientiert.
Legau war früher verkehrstechnisch gut angebunden: Von 1904 bis 1972 verfügte der Ort über einen eigenen Bahnhof. Mit der Stilllegung der Bahnstrecke endete zwar der Zugverkehr, doch das Bahnhofsgebäude selbst ist erhalten geblieben. Heute dient es als Wohnhaus - einst jedoch war es ein Ort der Bewegung: mit einem Wartesaal für Reisende sowie Wohnungen für den Bahnhofsleiter und den Lokomotivführer.
Auch die örtliche Brauerei hatte über viele Jahrzehnte Bedeutung für Legau und die Region. Sie wurde 1870 gegründet und stellte verschiedene Biersorten her - darunter dunkles, helles und Märzenbier sowie ein leichtes Bier. Die Brauerei belieferte die umliegenden Gasthäuser, ehe sie später wieder geschlossen wurde.
Ein weiterer zentraler Ort war das Krankenhaus, das 1929 gegründet wurde. Es wurde von den Schwestern des Ordens "Vinzentinerinnen von Paul" geführt. Neben kleineren und größeren Operationen gab es dort auch eine Entbindungsstation. Im Jahr 1995 wurde das Krankenhaus geschlossen - seither befindet sich an diesem Ort ein Altenheim, das bis heute besteht.
Das Vereinsleben hat in Legau eine lange Tradition und ist bis heute fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Bereits 1910 wurde der TSV Legau gegründet - damals entstanden aus zwei Radfahrergruppen, die sich zum Turn- und Sportverein zusammenschlossen. Seither bietet der TSV viele sportliche Möglichkeiten für Jung und Alt.
Noch älter ist der Musikverein Legau, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1787 zurückreichen. Damals wurde erstmals eine Musikgruppe in Legau erwähnt. Die offizielle Vereinsgründung folgte 1815. Bis heute prägt der Musikverein das kulturelle Leben im Ort - bei Festen, Konzerten und feierlichen Anlässen.
Auch die Schützengilde Legau gehört zu den traditionsreichen Vereinen. Gegründet wurde sie 1883. Ihr erster Schießstand befand sich im alten Postkeller. Der Verein besteht bis heute und ist ein Beispiel für die Beständigkeit des gemeinschaftlichen Engagements.
Zu den historischen Vereinen sind im Laufe der Zeit viele neue hinzugekommen - aus den Bereichen Kultur, Freizeit, Sport und Soziales. Gemeinsam stehen sie für das, was Legau ausmacht: einen starken Zusammenhalt, gelebte Gemeinschaft und die Kraft, Tradition und Zukunft miteinander zu verbinden.
Gerne stellen wir Ihnen die geplanten Projekte für die Zukunft in Legau vor. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in unserer Region weiter zu verbessern und gemeinsam zu wachsen. Der Bau eines Bikeparks soll vor allem junge Menschen und Familien ansprechen. Mit dem Angebot für betreutes Wohnen möchten wir älteren Menschen ein selbstständiges Leben in ihrer vertrauten Umgebung ermöglichen.
Der Bau einer Dreifachturnhalle soll den Sport- und Vereinssport in der Region fördern. Der neue Wertstoffhof soll die Abfallentsorgung vereinfachen und umweltfreundlicher gestalten. Wir arbeiten engagiert daran, diese Projekte erfolgreich umzusetzen. Bei Fragen oder Anregungen sind wir jederzeit für Sie da. Gemeinsam schaffen wir eine lebendige und zukunftsfähige Region. Mehr dazu finden Sie unter dem Menüpunkt "Entwicklung".
Neues Freizeitangebot in Legau: Der Bikepark für Jung und Alt. In Legau entsteht ein neuer Bikepark – ein Treffpunkt für alle Generationen, um gemeinsam aktiv zu sein, Spaß zu haben und die Natur zu erleben.
Zum ProjektDie bestehende Turnhalle wurde gleichzeitig mit dem Bau der Schule in Legau erstellt. Leider entspricht sie nicht mehr den geforderten Ansprüchen. Daher wird eine neue Lösung gefunden.
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