Gemeinde Lautrach

Historie und Management - Hand in  Hand

Herzlich willkommen in unserer schönen Gemeinde Lautrach!

Bei uns erwartet Sie eine Mischung aus Geschichte, Natur und herzlicher Gemeinschaft. Das Schloss lädt Sie ein in die Vergangenheit einzutauchen und die historische Atmosphäre zu genießen. Die umliegende Natur mit der Iller, der Lautracher Ach und den Wäldern wartet darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Für Naturfreunde und (Hobby-)Ornithologen gibt es die Vogelbeobachtungsstation, die spannende Einblicke in die vielfältige Tierwelt am Stausee ermöglicht. Wer sich nach Entspannung sehnt, kann die Kneippanlage nutzen.

Die freundlichen Menschen in Lautrach sorgen dafür, dass Sie sich hier sofort willkommen fühlen. Das rege Vereinsleben bietet zahlreiche Aktivitäten und Gelegenheiten neue Bekanntschaften zu schließen. Für den täglichen Bedarf finden Sie in Lautrach die Möglichkeit alles Notwendige für Ihren Alltag zu besorgen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. In unserer Gastwirtschaft können Sie regionale Speisen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Wir freuen uns darauf Sie in Lautrach willkommen zu heißen und Ihnen unsere schöne Gemeinde zu zeigen.

Wo Einstein
einst verweilte

Es sind die Menschen, die einem Ort die Seele geben.
Sei es in den Einrichtungen von Regens Wagner oder
im Management Centrum Schloss Lautrach.

Sprechen Sie uns an - wir sind für Sie da!

Bürgermeister und Gemeinderäte

Die Arbeit der Gemeinderäte in Lautrach ist vielfältig und engagiert. Sie setzen sich aktiv für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ein, hören auf deren Wünsche und sorgen dafür, dass diese in die Gemeindepolitik einfließen. Bei Bauprojekten planen und überwachen die Gemeinderäte die Entwicklung.

Damit soll die Gemeinde lebenswert und zukunftsfähig gestaltet werden. Zudem engagieren sie sich im sozialen Bereich, unterstützen Gemeinschaftsprojekte und fördern das Zusammenleben in Lautrach. Insgesamt arbeiten die Gemeinderäte mit Herz und Verantwortungsbewusstsein, um die Lebensqualität in der Gemeinde stetig zu verbessern.

Reinhard
Dorn
Bürgermeister Lautrach
Alexander
Heintze
2. Bürgermeister
Christian
Höger
Gemeinderat
Kurt
Kraus
3. Bürgermeister
Christiane
Krüger-Birk
Gemeinderätin
Tobias
Pannier
Gemeinderat
Remigius
Riegger
Gemeinderat
Jürgen
Rollwage
Gemeinderat
Erich
Schädler
Gemeinderat
Hubert
Wehrle
Gemeinderat
Florian
Wild
Gemeinderat
Gerolda
Willburger-Briechle
Gemeinderätin
Historisches

Die Geschichte Lautrachs

Die Geschichte Lautrachs reicht bis in die Hallzeit zurück, eine Zeit, in der die Region bereits besiedelt war. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Gemeinde weiter, insbesondere mit dem Aufkommen der Industrialisierung, die neue Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Die Eisenbahn spielte dabei eine wichtige Rolle, da sie den Transport erleichterte und die Verbindung zu anderen Orten stärkte.

So entstanden kleine Betriebe, die die lokale Wirtschaft prägten. Zudem gibt es in Lautrach eine soziale Einrichtung, die sich um das Wohl der Gemeinschaft kümmert. Das Managementzentrum im Schloss ist ein bedeutender Ort, der überregional anerkannt ist und trotzdem die historische Bedeutung des Schlosses bewahrt.

Entstehung

Die Landschaft zeigt den Ausläufer der letzten Eiszeit. Vor rund 15.000 Jahren zum Ende der letzten Eiszeit gelangte der Illerlauf auf die Prallwände bei Krugzell und Kalden. Es stellte sich der heutige Verlauf ein. Mehrere Steinwerkzeuge aus der mittleren Steinzeit (8.000 – 4.000 v. Chr.) beweisen, dass Menschen, die Jäger und Sammler waren, schon sehr früh die Höhe von Lautrach beim Wiesbauer bewohnten. (Aus: „100 Jahre Musikkapelle Lautrach“ von Hermann Zeller).

Die hallstattzeitliche (800 – 500 v. Chr.) Abschnittsbefestigung „Kapf“ (zwischen Iller und Legauer Ach) ist wohl bald durch die Gefahr der reißenden Iller aufgegeben worden und so entstand zwischen Bachtel (Legauer Ach) und der Lautracher Ach auf dem auslaufenden Höhenrücken eine große keltische Befestigungsanlage. (Aus: „100 Jahre Musikkapelle Lautrach“ von Hermann Zeller).

Als weitere Verbindung des Handelswegs Kempten-Memmingen-Bodensee gab es einen Weg zwischen Woringen und Altmannshofen (Waizenhof), der heute noch weitgehend wahrgenommen werden kann. Mit Sicherheit wurde Lautrach als geeigneter Standort zur Überwachung dieses Weges angesehen.

Erste urkundliche Erwähnung 15.11.1164 bei einem Vertrag in Memmingen zwischen den Klöstern Ochsenhausen und Roth traten als Zeugen Heinrich von Lutraha (Lautrach) mit seinen Söhnen Herimann und Heinrich auf.

Wikipedia

Herrschaften

1164 Herren von Lautrach – einer der ältesten Rittersitze in Schwaben. Später erschienen die Herren von Lautrach als welfisch-staufische Dienstmannen. Ihre Besitzungen können als sog. Streugüter bezeichnet werden. Mitte des 14. Jh. begann das Geschlecht zu sinken.

Um 1350 ging Lautrach durch Heirat an die Herren von Schellenberg, deren namengebende Burg im Fürstentum Lichtenstein lag. 1413 waren die Herren von Schellenberg gezwungen Lautrach an die Patrizier-Familie Besserer aus Ulm zu verkaufen. Nach nur vier Jahren wurde Lautrach erneut verkauft. 1417 erwerben die Herren von Landau Lautrach von der Familie Besserer. Während der Herrschaft der von Landau wird in Lautrach ein ungemauerter Gerichtsstand erwähnt. Dietrich von Landau starb 1601 kinderlos.

1602 kam die Herrschaft durch Heirat von Margaretha von Stein, geb. von Landau, mit Heinrich von Muggenthal an die Herren von Muggenthal. 1642 ging die Herrschaft an das Stift Kempten. Lautrach wird Sitz eines Pflegamtes. Durch die Säkularisation 1803 fiel das gesamte Stiftsgebiet und somit auch Lautrach dem Staate Bayern zu.

Wikipedia

Schloss Lautrach

Das neue Schloss wurde von 1781 bis 1784 von Abt Freiherr Honorius Roth von Schreckenstein erbaut. Nach der Säkularisation erwarb der Französische Emigrant Graf von Firmas-Perier das Schloss. Ihm verdankt der Theatersaal die prächtigen handbedruckten Papiertapeten aus der Pariser Manufaktur Dofour. Diese seltenen Tapeten sind unter anderem auch im Metropolitan Museum in New York ausgestellt.

1838 eröffnete der Priester Joseph Deybach ein „Erziehungsinstitut für Mädchen“. In der damaligen Zeit war dies durchaus revolutionär. Sein Institut erreichte Bekanntheit weit über die Landesgrenzen hinaus. Der Wissenschaftler und Erfinder des Kreiskompasses Ingenieur Dr. Hermann Anschütz-Kaempfe hielt im Schloss zahlreiche Fakultätssitzungen ab durch die insgesamt fünf Nobelpreisträger das Schloss besuchten. Der bekannteste von ihnen war Albert Einstein.

In den sechziger Jahren fiel das Schloss in einen Dornröschenschlaf und verfiel zusehends. Durch die Initiative des Kolping-Bildungswerkes und der IHK Schwaben, sowie entsprechender Zuschüsse, wurde 1989 mit der umfangreichen Sanierung begonnen und schließlich das Management Centrum Schloss Lautrach eröffnet.

Schloss Lautrach

Weitere Entwicklung

1862 erhält Lautrach die erste Poststation im Illerwinkel. 1890 eröffnet das Postamt in der Einsteinstr. 13. Mitte des 19. Jh. bis Anfang des 20. Jh. wurden zahlreiche Vereine gegründet. Dies waren die Musikkapelle (1865), Freiwillige Feuerwehr (1876), Kriegerverein (1888), Radfahrverein (1890), Zimmerstutzenverein (1901), Gemütlichkeitsverein (1918), Turnverein (1920) sowie der Trachtenverein (1922).

1889 erwarb Stadtpfarrer Magnus Niedermaier von Dillingen „das alte Schloss“ und entschloss sich die „Schutzengelheim“ genannte Anstalt für behinderte Kinder von Glött nach Lautrach zu verlegen. Dies war der Beginn der Regens-Wagner-Stiftung in Lautrach. 1942 wurde hier ein Lungensanatorium eingerichtet. 1972 beschloss man psychisch behinderte Langzeitkranke aus verschiedenen Psychiatrien aufzunehmen.

1893 kaufte Georg Daniel Osterrieder die Hammerschmiede, die er zur Maschinenfabrik Osterrieder ausbaute. 1921 waren die Osterriederwerke Lautrach-Memmingen mit 225 Beschäftigten der größte Arbeitgeber Memmingens. 1927 wurde Osterrieder der Titel Kommerzienrat verliehen. 1932 gründeten seine Söhne Hermann und Hans mit Georg Durner und Ing. Gustav Müller die OGELA und bauten u. a. Höhenförderer und ab 1954 auch Hydromobilbagger. 1994 ging der Betrieb in Konkurs.

1894 wurde die Illerbrücke fertiggestellt. Als Folge wurde der Zustellbezirk Lautrach um das heutige Gemeindegebiet Kronburg erweitert. 1901 begann die Elektrifizierung mit der Inbetriebnahme des ersten Generators durch Johann Merk. Techniker Rudolf Neubrunner übernahm das Elektrizitätswerk 1904. 1912 kaufte Heinrich Suiter das Werk. Er trieb die Elektrifizierung des Illerwinkels von Lautrach aus voran. 1963 integrierte die LEW das 175 km lange Versorgungsnetz mit 1.200 Stromkunden.

1904 nach Fertigstellung der Eisenbahnbrücke wurde die Bahnverbindung Legau - Memmingen in Betrieb genommen. 1972 wurde der Bahnverkehr eingestellt.

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Lautrach und Umgebung

Impressionen

Schloss Lautrach
Der wunderbar angelegte und gepflegte Schlossgarten lud und lädt zum Lustwandeln ein. Das Schloss Lautrach ist das zentrale Gebäude im Herzen Lautrachs.
Dorfbrunnen Lautrach
Der Platz am Dorfbrunnen bildet in verlängerter Achse mit dem Gasthof Rössle das Zentrum der Gemeinde Lautrach.
Regens Wagner
Die Werkstätten und Wohngebäude von Regens Wagner bilden einen bedeutungsvollen Gebäudekomplex innerhalb der Gemeinde.
Kneippanlage
Die Lautracher Kneippanlage ist ein beliebter Treffpunkt für passierende Radfahrer und Lautracher, die beim abendlichen Spaziergang ihrem Kreislauf Gutes tun wollen.
Lautrach hat derzeit einen lebenden Ehrenbürger!

Ehrenbürger

Arthur Dorn trat am 01.05.1978 sein Ehrenamt als gewählter Gemeinderat an. In seiner ersten Amtszeit war er Referent für Feuerwehr und übrige Vereine. Ab seiner zweiten Periode als Gemeinderat vertrat er unsere Gemeinde in der VG Illerwinkel und im Schulverband Illerbeuren. Weiter war er Mitglied im Ausschuss für Sport, Kultur und Vereine. Nach seiner zweiten Wiederwahl wurde er 1990 zum 2. Bürgermeister gewählt und wurde Mitglied im Bauausschuss.

Von 1996 bis 2014 war er ehrenamtlicher erster Bürgermeister unserer Gemeinde. Im gleichen Jahr wurde er mit der Kommunalen Verdienstmedaille geehrt. Zu seinem 80. Geburtstag verlieh ihm die Gemeinde Lautrach die Ehrenbürgerwürde als Dank für sein jahrzehntelanges vorbildliches ehrenamtliches Engagement zum Wohle unserer Gemeinde.

Arthur
Dorn
Ehrenbürger Lautrach
Hier finden Sie was!

Rundweg Spurensuche

Der "Rundweg Spurensuche" führt durch die Gemeinde Lautrach und ihre Ortsteile. An insgesamt zehn historischen Orten und Stätten der Gemeinde Lautrach wurden im Rahmen des gleichnamigen LEADER-Projekts Hinweistafeln platziert, die mit Text und Bild über die geschichtliche Bedeutsamkeit der Gemeinde, des jeweiligen Objekts oder ihres Standorts informieren und somit einen Vergleich zwischen Vergangenheit und Gegenwart darstellen. In der Dorfmitte weist eine Übersichtstafel auf den Rundweg sowie den Standort der zugehörigen Schautafeln hin. Diese sind an öffentlichen Plätzen barrierefrei aufgestellt und machen die darauf festgehaltenen Informationen jederzeit für Interessierte zugänglich.

Weitere Informationen zu ausgewählten Hinweistafeln finden Sie im Flyer zum Stausee und Flyer zur Skisprungschanze.

Mit dem Projekt Rundweg Spurensuche wurde ein Beitrag zum Erhalt des historischen Kulturguts der Gemeinde Lautrach geschaffen, das Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Interessierten von nun an dauerhaft zugänglich ist. Um dem Wunsch der Bevölkerung nach lebendiger Gestaltung von Tradition und Dorfgeschichte entgegenzukommen, kann der Rundweg künftig auch für vielseitige soziale Angebote genutzt werden. So entsteht langfristig ein generationsübergreifendes Zusammenwirken in der Gemeinde Lautrach.

Regenerative Energie, Naturschutz und mehr

Regionale Energieerzeugung

Die Gemeinde Lautrach ist im Bereich der Energieerzeugung sehr gut aufgestellt. Der durchschnittliche Verbrauch der letzten Jahre lag bei 3.021.433 kWh pro Jahr. Dem gegenüber wird im Gemeindegebiet Lautrach durchschnittlich pro Jahr 2.088.304 kWh Strom aus Biomasse produziert, 2.718.418 kWh Solarstrom werden ins Netz eingespeist und 257.416 kWh werden pro Jahr selbst verbraucht. Durch Wasserkraft werden durchschnittlich 20.191.702 kWh produziert. Insgesamt beträgt die Produktion aus erneuerbaren Energien in Lautrach 24.998.424 kWh pro Jahr, damit produziert Lautrach 8,27 Mal so viel Strom wie es verbraucht.

„In der Höll“ wurde ein Bebauungsplan für eine Flächen Photovoltaik Anlage erstellt, hier soll in nächster Zeit mit dem Bau begonnen werden. Nach Inbetriebnahme verbessert sich die Energiebilanz im Gemeindegebiet Lautrach noch weiter.