Zum ersten Tagesordnungspunkt „Wiederbeitritt Glückswege“ waren Herr Tobias Klöck, Leiter Tourismus beim Landratsamt und Herr Stoiber anwesend. Das Projekt Glückswege wurde 2015 gegründet und finanziell durch das Leader-Programm und den Freistaat Bayern großzügig unterstützt. Der Landkreis und die teilnehmenden Gemeinden sind ebenfalls finanziell beteiligt. Durch die Gemeinde Kronburg läuft der Glücksweg vom Parkplatz Feuerwehrhaus Illerbeuren über den Panoramaweg bis hinauf zum Schloss und über den Schluchtwald wieder zurück. Vor drei Jahren wurde eine Verlängerung des Vertrages vom Gemeinderat aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Herr Klöck stellte die bereits seit Gründung getroffenen Maßnahmen noch einmal vor und gab einen Überblick was die nächste Zeit geplant wird. Er betonte, dass gerade Kronburg sehr viele Schnittpunkte wie z.B. das Museum; das Schloss, Übernachtungsangebote, den Illerradweg und die Wandertrilogie, etc. zu bieten hat. Auch Simone Zehnpfennig von der Allgäu GmbH betonte wie wichtig es aus ihrer Sicht ist, dass die Gemeinde weiterhin beim Projekt Glückswege mitmacht. Der Gemeinderat hat sich einstimmig dafür entschieden, dem Projekt Glückswege wieder beizutreten. Die Vereinbarung mit dem Landkreis gilt vom 01.01.26 bis zum 31.12.2028 zu einem jährlichen Preis von 2450 €.
Beim zweiten Tagesordnungspunkt stellte Herr Kunze vom Ingenieurbüro Fassnacht das Ergebnis der Kanalbefahrungen im Rahmen der Eigenüberwachung vor. Im Jahr 2022 wurden die Kanäle in Kronburg und im Jahr 2024 in Kardorf befahren. Erfreulicherweise wurden in beiden Ortsteilen größtenteils nur geringe Schäden festgestellt, die alle in geschlossener Bauweise saniert werden können. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 107.000 €. Im Jahr 2025 wurden verschiedene Regenwasserkanäle in Kardorf, Steinbacherstraße, in Hackenbach und in Oberbinnwang untersucht. In Kardorf ist das Problem, dass in einem bestimmten Bereich sehr viel Hangwasser fließt und es nicht genau ersichtlich ist wohin der Kanal läuft. Es ist geplant Kopflöcher herzustellen, den Kanal zu reinigen und im Anschluss die Möglichkeit zu schaffen einen Muldeneinlauf für das Hangwasser zu errichten. Die Kosten liegen bei ca. 8.000 €. In Hackenbach und Oberbinnwang wurden verschiedene Stellen festgestellt, die dringend sanierungsbedürftig sind. Hier ist mit ca. 58.000 € zu rechnen. Der Gemeinderat hat allen Maßnahmen einstimmig zugestimmt. Im Jahr 2026 wird Wagsberg bis zum Verbandskanal, 2028 Illerbeuren und 2030 Greuth bis zur Memmingerstraße befahren.
Einem Bauantrag zum Neubau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle für Ernteerzeugnisse und Anbaugeräte in Greuth wurde einstimmig zugestimmt. Der Bauantrag wird ans Landratsamt weitergeleitet.
Die Sitzung wurde mit 5 weiteren Tagesordnungspunkten fortgeführt. Wichtig: Wir bitten alle Grundstückeigentümer dringend ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und an öffentlichen Straßen und Gehwegen Hecken, Sträucher und Bäume entsprechend zurückzuschneiden.