Gemeinderatssitzung 01/2026

Gemeinde:
Kronburg
Datum:
14.01.2026

Beim ersten Tagesordnungspunkt ging es um die Situation der Pfarrbücherei in Lautrach. Dazu war die Leiterin Frau Martina Brüchle anwesend. Sie erläuterte dem Gemeinderat anhand einer Powerpoint-Präsentation die derzeitige Situation. Sie betonte, dass die letzten Jahre nicht viel investiert wurde und es dringend finanzieller Unterstützung durch die Gemeinden Kronburg und Lautrach bedarf um die Bücherei auch für die Zukunft auf einen gewissen Standard führen zu können. Die Bücherei wurde im Jahr 2025 insgesamt 1975 mal besucht. Die Zahl der Mitglieder liegt bei 440 Personen von denen 46 % aus Kronburg, 50 % aus Lautrach und 4 % aus Nachbargemeinden kommen. Insgesamt wurden 4400 Medien ausgeliehen. Die Räumlichkeiten werden von der kath. Kirchenstiftung Lautrach kostenfrei zur Verfügung gestellt. Einige Verbesserungsmaßnahmen wurden von den ehrenamtlichen Tätigen in der Bücherei bereits geleistet. So wurde der gesamte Medienbestand neu sortiert und alte Bücher aussortiert, eine Inventur durchgeführt, der Flur und das Kinderzimmer neugestaltet, sowie das Team umstrukturiert. Dringend notwendig ist laut Frau Brüchle die Anschaffung neuer Medien, die Umstellung von den alten handgeschriebenen Karteikarten auf Digitalisierung sowie die Anschaffung neuer Regale. Dem Gemeinderat lag eine Vereinbarung zwischen der kath. Kirchenstiftung Lautrach und der Gemeinde vor, in der festgelegt ist, dass sich die Gemeinde künftig jährlich mit 1.-€ pro Einwohner 1800.-€ (bisher Zuschuss 650.-) finanziell beteiligt. Außerdem ist vorgesehen, dass sich die Gemeinde an weiteren Ausgaben wie z. B. Digitalisierung, Möbel, Regale beteiligt.  In der nachfolgenden Diskussion war sich der Gemeinderat einig, dass die Bücherei auf jeden Fall unterstützt werden muss. Auch die Einführung der Digitalisierung wurde als notwendig anerkannt. Es wurde einstimmig der Beschluss gefasst, dass für die kath. Bücherei in Lautrach für das Jahr 2026 ein Zuschuss in Höhe von 1800.- € gewährt wird. Außerdem wurde einstimmig der Beschluss gefasst, sich mit 50 % an den Kosten zur Einführung der Digitalisierung zu beteiligen. Ob für die nächsten Jahre eine Vereinbarung unterzeichnet wird oder weiterhin jährlich ein Beschluss gefasst wird, entscheidet sich in einer der nächsten Sitzungen, wenn alle Fragen die noch offen sind geklärt sind.


Beim zweiten Tagesordnungspunkt ging es um den Bauantrag für den Neubau eines Carports an ein bestehendes Haus in Illerbeuren, Am Straun. Das Bauvorhaben liegt in einem Gebiet ohne Bebauungsplan. Da der Carport über 50 qm groß ist, ist dieser nicht verfahrensfrei und muss genehmigt werden. Die Erschließung ist gesichert, die Bebauung fügt sich in die Eigenart der näheren Umgebung ein. Seitens des Denkmalschutzes bestehen wegen der Nähe zu Bodendenkmälern keine Bedenken. Der Gemeinderat hat dem Bauvorhaben einstimmig zugestimmt.


Eine Bauvoranfrage zum Neubau eines Wohnhauses mit Garage in Illerbeuren, Illerstraße wurde noch einmal behandelt. In einer Sitzung im August wurde der Bauvoranfrage bereits das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Dachneigung wurde auf 30 – 42 Grad festgesetzt. Der Antragsteller hat nun dargelegt, dass die Bebauung mit einer Dachneigung von 28 Grad wesentlich besser umgesetzt werden kann. Nach kurzer Diskussion entschied der Gemeinderat einstimmig, den Beschluss vom 11.08.25 dahingehend zu ändern, dass die Dachneigung auf 28 – 40 Grad festgesetzt wird. Die Verwaltung wird beauftragt, das Landratsamt über die Änderungen zu informieren.

Weitere Informationen
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Anna
Reisle
3. Bürgermeisterin