60.000 Euro für regionale Klimaschutzprojekte

Gemeinde:
VGI
Datum:
3.4.2026

Im Allgäu gibt es immer mehr Initiativen, die Projekte rund um erneuerbare Energien, klimafreundliche Mobilität, Bildungsarbeit oder Biodiversitätsmaßnahmen voranbringen wollen. Finanzielle Unterstützung bietet dabei der Klimafonds Allgäu, der auch in diesem Jahr wieder insgesamt rund 60.000 Euro dafür zur Verfügung stellt. Bis zum 30. Juni können Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Kommunen und Unternehmen Förderanträge für geplante Klimaschutzprojekte beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) einreichen, das den Fonds organisatorisch betreut.



In den vergangenen Jahren konnten mit Hilfe des Klimafonds bereits 39 Vorhaben im Allgäu realisiert werden – darunter Aktionen zum Schutz von Mooren und Bergwäldern, Workshops zum Bau eigener Photovoltaikanlagen bis hin zu Foodsharing-Initiativen.



Finanziert wird der Fördertopf durch Ausgleichszahlungen von aktuell 115 Mitgliedern des Bündnisses klimaneutrales Allgäu. Die beteiligten Unternehmen, Kommunen und Institutionen verfolgen das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen konsequent zu senken und langfristig klimaneutral zu wirtschaften. Nicht vermeidbare Restemissionen werden ausgeglichen – ein Teil dieser Mittel fließt in regionale Nachhaltigkeitsprojekte.



Über die Vergabe der Gelder entscheidet ein eigens eingesetztes Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern der Bündnispartner. Unterstützt werden Vorhaben, die einen klaren Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten. Dazu zählen unter anderem Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien, klimafreundliche Mobilität, Umweltbildung oder Artenschutz. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Projekte ohne finanzielle Hilfe nicht oder nur eingeschränkt umsetzbar wären.



Ausführliche Informationen zu den Förderkriterien sowie die Antragsunterlagen für 2026 sind online unter www.buendnis-klimaneutrales-allgaeu.de zu finden.

Auch Bergwaldprojekte wurden in der Vergangenheit mit Hilfe des Klimafonds Allgäu gefördert. Foto: Bergwaldprojekt e.V.